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Was tun bei Stromausfall? Informationen, Tipps und Produktvorstellungen zur Vorsorge bei Black Out und anderen Krisenszenarien

Know-how und Sonstiges

Stromausfall-Vorsorge im Auto

Warum Sie auch im Auto von einem Stromausfall betroffen sein können und wie sich der fahrbare Untersatz als Erweiterung der persönlichen Notfallausrüstung nutzen lässt.

Vermutlich haben Sie sich beim Lesen des Titels im ersten Moment gefragt, warum ein Stromausfall ein Problem sein sollte, wenn Sie mit dem Auto unterwegs sind. Dass dies durchaus passieren kann und wie man dafür sorgen kann, dass sich die Unannehmlichkeiten in Grenzen halten, möchte ich in diesem Artikel beschreiben.

Natürlich ist ein Stromausfall nicht das einzige Szenario, bei dem eine gute Notfallausrüstung im Auto hilfreich ist. Witterungs- oder unfallbedingte Staus oder technische Defekte sind genauso unangenehm und auch deren Folgen lassen sich mit diesen Tipps hoffentlich abfedern.

Tipp 1: Kein Strom – kein Sprit: rechtzeitig Tanken

Gehören Sie auch zu den Menschen, die erst tanken, wenn die Reserveanzeige im Auto aufleuchtet? Ich war auch so, aber dieses Verhalten habe ich mir inzwischen abgewöhnt.

Stellen Sie sich vor, Sie sind irgendwo unterwegs und es wird dringend Zeit, Sprit nachzufüllen. Dummerweise hat die angesteuerte Tankstelle keinen Strom. Weder die Treibstoffpumpen noch Beleuchtung oder Kasse funktionieren. Womöglich hat sich schon eine lange Schlange vor den Zapfsäulen gebildet.

Jetzt kommen die schwierigen Fragen: Wie lange dauert der Stromausfall? Wie groß ist der Bereich, der betroffen ist? Komme ich mit meiner restlichen Tankfüllung noch irgendwo hin, wo es vielleicht Strom gibt?

Ich habe mir angewöhnt, mich nach einer Tankstelle umzusehen, wenn der Tank noch ungefähr halb voll ist. Mit dieser Menge an Sprit komme ich noch locker 300 bis 350 Kilometer weit. Das mag vielleicht übertrieben erscheinen, aber so komme ich im Normalfall auch bei einem großflächigen Ereignis noch bis nach Hause, wenn ich zum Beispiel beruflich auf einem Auswärtstermin bin.

Wer ganz sicher gehen will, kombiniert dieses Verhalten noch mit einem gefüllten Reservekanister im Auto.

Tipp 2: Witterungsangepasste Kleidung mitnehmen, auch bei vermeintlich kurzen Autofahrten

Wozu soll ich eine warme Jacke mitnehmen? Mein Auto hat ja eine Heizung. Ich fahre doch nur ein paar Kilometer…

Ein weit verbreiteter Irrglaube: Im Auto bin ich vor jeder Witterung geschützt

Stellen Sie sich vor, es ist Winter, hat um die 1-2 Grad und vielleicht etwas Schneeregen. Die paar Kilometer über die Autobahn sind doch kein Problem. Heizung an, die Sitzheizung wird warm, und dann: Unfall, Vollsperrung.

Was jetzt? Motor abstellen und warten. Es dauert nicht lange, da wird es schon empfindlich kühl im Auto. Also Motor wieder an. Nicht gerade umweltfreundlich, aber die Gesundheit geht vor. Hoffentlich habe ich genug Sprit im Tank…

Aussteigen und schauen, was los ist? Da bin ich ohne warme Jacke in kürzester Zeit nass und ausgekühlt. Der Schnee bleibt schon liegen, Schneeräumung funktioniert nicht. Wie auch, im Stau kommt ja kein Räumfahrzeug durch.

Solange noch genug Treibstoff da ist, lässt sich so ein Szenario sicher eine ganze Weile aushalten. Aber dann? Was ist, wenn es mein Auto ist, das einen Defekt hat? Wenn ich bei Kälte eine Stunde oder länger auf den Pannendienst warten muss und der Motor und somit die Heizung nicht funktioniert?

Was, wenn es nach so einem Unfall trotzdem nicht weitergeht, weil ein paar Autos vor mir nicht rechtzeitig getankt haben und ihnen der Sprit ausgegangen ist?

Und wo ist jetzt der Bezug zu „Stromausfall“? Ersetzen Sie einfach den Unfall durch eine abgerissene Freileitung, die über die Autobahn führt. So geschehen beim Münsterländer Schneechaos 2005. Dort saßen Hunderte Autofahrer über Stunden fest, da vor ihnen durch die Schnee- und Eislast eine Starkstromleitung bis auf die Autobahn hing und zusätzlich noch eine weitere hinter den Eingeschlossenen.

Tipp 3: Decken und warme Zusatzkleidung im Auto lagern

Bei mir im Auto gibt es so einige Dinge, um mich und meine MitfahrerInnen im Notfall warmzuhalten, wie Decken, Fleecepulli, Regenjacke, Ersatzsocken, Mütze und Handschuhe. Das sind Kleidungsstücke, die wir sonst nicht mehr verwenden würden, die aber als Notausrüstung noch gute Dienste leisten.

Diese billigen, silbernen Scheibenmatten, die Frost auf der Windschutzscheibe verhindern sollen, eignen sich übrigens auch gut als Notfall-Wärmeisolierung.

Tipp 4: Getränke für den Notfall mitnehmen

Im Winter nehme ich bei längeren Fahrten gern einen Thermobecher mit heißem Kaffee oder Tee mit.

Auch ein paar Müsliriegel oder ähnliche Snacks, die nicht allzu empfindlich auf wechselnde Temperaturen reagieren, sind immer dabei. Wenn man hungrig ist, friert man schneller.

Im Sommer ist das Problem natürlich genau umgekehrt. Statt zum Kühlschrank wird das Auto schnell zum Backofen.

Daher habe ich in der warmen Jahreszeit immer ein paar zusätzliche Flaschen Wasser im Fahrzeug.

Tipp 5: Ein Minikocher mit Kochgeschirr ist nicht nur im Notfall nützlich

Falls es tatsächlich so ist, dass ich für längere Zeit nicht mehr weiterkomme, dann befinden sich in der Notausrüstung im Auto noch der kleine Schweizer Notkocher, ein kleines Kochgeschirr mit Bechern und ein paar Teebeutel.

Diese Ausrüstung hat sich übrigens auch ohne Notfall schon bewährt, wenn ich Lust auf ein heißes Getränk verspürt habe.

Tipp 6: Auto rechtzeitig winterfest machen

Eigentlich ist es keine Notausrüstung, sondern es sollte eine Selbstverständlichkeit sein, vor Wintereinbruch sein Auto winterfest zu machen.

Kühler- und Scheibenwasserfrostschutz (Reserveflasche ins Auto, Wischwasser ist immer dann aus, wenn man es am wenigsten brauchen kann), Eiskratzer, Winterreifen und Schneeketten. Ja, Schneeketten sind auch im Flachland hilfreich. Bei Neuschnee reichen oft schon ein paar Zentimeter zusammen mit leichten Steigungen und das Anfahren wird schwierig. Jeder hat die Bilder von querstehenden Fahrzeugen schon einmal gesehen, die die Fahrbahn für andere Autofahrer und Rettungsdienste blockieren.

Tipp 7: Das Auto als Ergänzung der Stromausfall-Vorsorge

In erster Linie denkt man wohl daran, dass sich mit dem Auto (zumindest bei einem kleinräumigen Stromausfall) Gegenden erreichen lassen, die noch mit Strom versorgt sind, um zum Beispiel bei Verwandten oder Bekannten Unterschlupf zu suchen.

Aber das Auto verfügt auch über eine Batterie und somit kann ich es, um ein günstiges Autoladegerät ergänzt, auch zum Aufladen von Handy oder Taschenlampen-Akkus nutzen. Das empfehle ich zwar nicht als alleinige Lademöglichkeit, eignet sich aber zum Beispiel sehr gut als Backup für vorhandene Solarladegeräte.

Ein batteriebetriebenes Radio in der Notfallausrüstung ist wichtig, um bei einem größeren Stromausfall über Umfang und mögliche Dauer des Ereignisses informiert zu bleiben. Ein Autoradio ist hierfür ein durchaus geeigneter Ersatz. Vorausgesetzt, man hat Empfang, wenn man zum Beispiel in einer Tiefgarage steht.

Stromausfall-Vorsorge im Auto, verpackte Notfallausrüstung

Checkliste: Vorschlag Notausrüstung fürs Auto

Zusammenfassend hier noch einmal eine Auflistung, wie eine Notausrüstung für das Auto aussehen könnte, in Form einer Checkliste.

 

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