Notstrom-Bedarfsrechner

Warum du deinen Notstrom-Bedarf ausrechnen solltest

Fällt der Strom aus, merkt man erst, wie viel im Haushalt daran hängt: Licht, Kühlschrank und Gefriertruhe, die Umwälzpumpe der Heizung, Router und Handy – und je nach Situation auch medizinische Geräte, auf die man nicht verzichten kann. Eine Powerstation kann genau diese Lücke schließen. Nur: Welche Größe brauchst du eigentlich? Wer zu klein kauft, sitzt nach ein paar Stunden wieder im Dunkeln. Wer zu groß kauft, zahlt schnell mehrere hundert Euro zu viel.

Watt oder Wattstunden?

Auf jedem Datenblatt stehen zwei Zahlen, die gerne verwechselt werden: Die Watt (W) sagen dir, wie viel du gleichzeitig anstecken kannst – reicht die Dauerleistung nicht, schaltet das Gerät ab, egal wie voll der Akku ist. Die Wattstunden (Wh) sagen dir, wie lange du damit auskommst.

Dazu kommt ein dritter Wert, den viele übersehen: die Anlaufspitze. Motoren – etwa im Kühlschrank oder in der Heizungspumpe – ziehen beim Einschalten kurz ein Vielfaches ihrer normalen Leistung. An genau diesem Moment kann eine Powerstation scheitern, die im Dauerbetrieb locker reichen würde.

Der Rechner beantwortet alle drei Fragen auf einmal.

Nicht alles muss weiterlaufen

Der wichtigste Schritt passiert im Kopf: Überlege dir, was wirklich weiterlaufen muss – und was du ein paar Tage entbehren kannst. Licht, Information und die Kühlkette sind meist wichtiger als Fernseher oder Kaffeevollautomat. Wer sauber priorisiert, kommt oft mit einer erstaunlich kleinen und deutlich günstigeren Lösung aus. Mehr dazu findest du auf meiner Seite Vorbereitung auf einen Stromausfall.

Und noch etwas: Der Österreichische Zivilschutzverband empfiehlt, dass sich jeder Haushalt mindestens eine Woche, besser 14 Tage lang selbst versorgen kann. Deshalb kannst du unten auch die Dauer einstellen, die du überbrücken möchtest. Dabei wird schnell klar: Ohne die Möglichkeit, den Akku wieder nachzuladen – etwa mit einem Solarpanel –, wird es bei einem längeren Blackout eng.

Wähle aus, welche Geräte du bei einem Stromausfall weiter betreiben möchtest, passe Verbrauch und Nutzungsdauer an deine Geräte an und erfahre, welche Powerstation-Größe du brauchst.

2 Tage
Wo finde ich die Wattzahl meines Geräts?

Die Leistungsaufnahme steht meist auf dem Typenschild (Aufkleber auf der Rück- oder Unterseite des Geräts) oder im Datenblatt bzw. Energielabel. Achtung: Bei Kühl- und Gefriergeräten ist oft nur der Jahresverbrauch in kWh angegeben – teile diesen Wert durch 365, dann hast du den Tagesverbrauch in kWh (× 1000 = Wattstunden pro Tag).

Am genauesten misst du den tatsächlichen Verbrauch mit einer Strommess-Steckdose (ab ca. 15 Euro). Meine Empfehlung findest du hier.

Dein Ergebnis

Tagesbedarf

0 Wh

Gesamtbedarf inkl. Verluste*

0 Wh

Dauerleistung (alle Geräte an)

0 W

Anlaufspitze (kurzzeitig)

0 W

Empfehlung

Wähle mindestens ein Gerät aus, um eine Empfehlung zu erhalten.

* Inklusive ca. 15 % Umwandlungsverlusten des Wechselrichters. Alle Werte sind Richtwerte zur Orientierung – der tatsächliche Verbrauch deiner Geräte kann abweichen. Tipp: Plane lieber eine Nummer größer, oder ergänze ein Solarpanel zum Nachladen.