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Was tun bei Stromausfall? Informationen, Tipps und Produktvorstellungen zur Vorsorge bei Black Out und anderen Krisenszenarien

Know-how und Sonstiges

Bargeldvorrat für den Stromausfall?

Macht es Sinn, für einen Stromausfall oder einen anderen Krisenfall Bargeld zu horten? Ich würde sagen: unbedingt!

Bargeld ist wichtig bei Stromausfall

Bequem ist sie schon, die Welt des bargeldlosen Zahlungsverkehrs. Bankkarte, Kreditkarte oder Zahlung mit dem Handy, schnell und einfach, überwachbar...

Zumindest solange der Strom aus der Steckdose kommt. Denn bei einem Stromausfall funktioniert kein Geldautomat, keine elektronische Kasse und auch am Bankschalter wird man kein Bargeld mehr bekommen.

Zwar ist es eher unwahrscheinlich, dass man in den großen Supermarktketten mit Bargeld zahlen kann, wenn die Kassen und Warenwirtschaftssysteme nicht funktionieren, aber in kleineren Geschäften oder bei direktvermarktenden Landwirten oder in Bauernläden ist das vielleicht noch möglich.

Auch wenn man mit dem Auto mangels Sprit liegen bleibt (auch Tankstellenkassen brauchen Strom), ermöglicht einem eine Handvoll Cash möglicherweise den Erwerb eines vollen Treibstoffkanisters von einem freundlichen Autofahrerkollegen.

Und gerade in der Anfangszeit eines Blackouts wird man noch Geld gegen Lebensmittel oder andere Waren eintauschen können.

 

Wieviel Bargeld soll ich bevorraten?

Diese Frage ist ganz von den persönlichen Möglichkeiten abhängig. Wie wäre es, sich schrittweise Ziele zu setzen?

Erst einmal die Bargeldmenge für einen üblichen Wocheneinkauf sammeln, dann vielleicht auf zwei Einkäufe aufstocken? Bargeld für eine Tankfüllung Sprit ins Auto legen?

Den Betrag für die Miete in bar zuhause haben? Irgendwann sogar ein ganzes Monatsgehalt?

Wie soll der Bargeldvorrat beschaffen sein?

Kleine Scheine sind von Vorteil. Fünfer, Zehner, Zwanziger, auch noch ein paar Fünfziger. Benötigt man in einer Krise Bargeld, ist es immer gut, wenn man sich nicht darauf verlassen muss, dass der Handelspartner Wechselgeld hat. Deshalb machen kleinere Einheiten auf jeden Fall Sinn.

Wie lege ich mir eine Bargeldreserve an, wenn ich finanziell sowieso nicht gerade üppig aufgestellt bin?

Sparschwein für den BargeldvorratEine Möglichkeit ist das klassische Sparschwein, wie wir es wohl alle als Kinder hatten. Dort regelmäßig das Kleingeld aus dem Geldbeutel einwerfen und einmal im Monat in Scheine umtauschen.

Eine ziemlich gut funktionierende Methode ist "Fünfer sammeln". Dabei zahlt man so oft wie möglich mit Bargeld und jedes Mal, wenn man einen Fünf-Euro-Schein mit dem Wechselgeld erhält, dann wird der nicht wieder ausgegeben, sondern kommt in eine Spardose.

Eignen sich Gold und Silber als Notgroschen?

Ja, aber nicht unbedingt in Form von Schmuck. Mit Stand Ende Juli 2020 hat der Goldpreis durch die C-Krise und damit verbundene unsichere Wirtschaftslage ein neues Allzeithoch erreicht.

Wenn Gold ein Teil des eigenen Notvorratskonzepts sein soll, dann in offiziellen Anlagemünzen, wie z. B. Krugerrand oder Wiener Philharmoniker. Die gibt es nämlich nicht nur in ganzen Unzen sondern auch in kleineren Einheiten. Das macht nicht nur das Ansparen einfacher sondern auch das Eintauschen im Notfall.

Bargeld ist immer nur eine Ergänzung zur Krisenvorsorge

Bargeld kann in einer Krisensituation hilfreich sein und sollte natürlich auch entsprechend sicher aufbewahrt werden. Wenn die Einkaufsmöglichkeiten allerdings begrenzt sind, hilft es mir auch nicht. Es kann daher immer nur als Ergänzung zu einer guten Grundvorsorge dienen.

Wenn ich mich und meine Familie für 14 Tage mit allem Lebensnotwendigen versorgen kann, ohne dass ich meine Bankomatkarte oder Bares benötige, dann kann ich schon viel beruhigter schlafen.

Darum möchte ich euch auch meine anderen Artikel zur Krisenvorsorge empfehlen.

 

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