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Stromausfall in Dresden durch Partyballon – Zufall oder Attentat?

Am 13. September 2021 fiel in Dresden großflächig der Strom aus. Bei der Suche nach der Störungsursache fand die Polizei verschmorte Reste eines metallbeschichteten Ballons.

Kleine Ursache, große Wirkung. Ein handelsüblicher metallbeschichteter Ballon, so wie er bei Hochzeiten oder Geburtstagsfeiern gerne verwendet wird, hat vermutlich den Stromausfall am Montag, den 13. 9. 2021, den Stromausfall in Dresden verursacht, der neben 300.000 Haushalten auch die Industrie betroffen hat.

Zunächst war unklar, ob der metallbeschichtete Ballon, der den Stromausfall vermutlich verursachte, gezielt gesteuert oder zufällig an die neuralgische Stelle des Einspeise-Umspannwerks Dresden Süd gelangt war. Daher hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen. Mittlerweile geht man aber von einem unglücklichen Zufall und nicht von einem Anschlag aus.

Die Polizei sucht aber trotzdem noch nach Zeugen und will die Ballonreste auf DNA-Spuren und Fingerabdrücke hin untersuchen. 

Es zeigt sich aber wieder einmal, wie durch einen kleinen Auslöser, den so vermutlich niemand auf dem Schirm gehabt hat, großer Schaden entstehen kann.

Die Störung war auch in den umliegenden Städten Radebeul, Radeberg und Freital zu bemerken. Betroffen waren auch Firmen und der Straßenbahnverkehr.

In 24 Fällen musste die Feuerwehr Personen aus feststeckenden Aufzügen befreien, der Rettungsdienst rückte zu Patienten aus, bei denen Heimbeatmungsgeräte mangels Strom nur noch für eine begrenzte Zeit funktionierten.

Im Georg-Arnold-Bad gab es eine Überflutung durch Abwasser, weil wegen des Stromausfalls eine Hebeanlage nicht funktionierte. Auch immer wieder gern übersehen, das Thema Abwasser.

 

Quellen:

Stromausfall in Dresden: Polizei geht von Unfall aus

 

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