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Notstrom

Test Powerbank Anker PowerCore III Elite mit PowerPort III 65 W Netzteil

Wird das meine neue Lieblings-Powerbank für alle Gelegenheiten? Der Test wird es zeigen.

Kürzlich habe ich mir die Anker PowerCore III Elite 60W Powerbank mit Powerdelivery im Set mit dem PowerPort III 65 Watt Pod-Netzteil geleistet.

Eine kleine Notstromversorgung für unterwegs, die mit einem Gewicht von 566 Gramm aber definitiv nichts mehr für die Hosentasche ist. Die Leistung erfordert eben relativ große und schwere Akkus.

Das Set ist mit etwas mehr als 100 Euro nicht ganz billig, rechnet man aber Powerbank und Netzteil einzeln, ist der Preis nicht mehr ganz so schlimm für die gebotene Leistung.


Noch mehr Infos gewünscht? Auf meinem YouTube-Kanal findet ihr das ergänzende Video zur Anker PowerCore III Elite.


Der erste Eindruck

Das abgerundete Gehäuse aus Kunststoff und Aluminium ist optisch und haptisch sehr gelungen. Ein richtiger Handschmeichler.

Im Lieferumfang befindet sich die Powerbank selbst, ein USB-C-auf-USB-C-Kabel, das Netzteil, eine kleine Bedienungsanleitung und ein Transportbeutel aus weichem Stoff.

An Anschlüssen sind ein USB-C-Port (60 W Ausgangsleistung) und zwei USB-A-Anschlüsse (zusammen 18 W Ausgangsleistung) vorhanden.

Der USB-C-Port fungiert gleichzeitig auch als Eingang, hier wird daher das mitgelieferte Ladegerät angeschlossen. Gleichzeitiges Laden über USB-C und Entladen über einen der USB-A-Ports funktioniert leider nicht.

Der Ladevorgang soll mit dem mitgelieferten Netzteil laut Anleitung in sportlichen 3 Stunden erledigt sein, das deckt sich mit meinen Tests. Allerdings wird das Netzteil dabei ganz schön warm. 65 Watt sind natürlich eine ordentliche Leistung.

Laden über Solarpanel

Zum Test der Solar-Lademöglichkeit habe ich mangels anderer Solarpanele mein altes Aukey Solarpanel angeschlossen. Laden funktioniert grundsätzlich, ist aber mit diesem kleinen Panel selbst bei optimaler Sonneneinstrahlung nicht effizient.

Da wäre ein stärkeres Solarpanel mit PD-Ausgang vermutlich die bessere Lösung.

Sonderfunktionen

Auf Sonderfunktionen, wie z. B. eine Taschenlampe wird verzichtet. Ein kombinierter USB-C-Ein- und Ausgang und zwei USB-A-Ausgänge, Ladeanzeige, das wars. Eine Besonderheit gibt es aber trotzdem, nämlich die Trickle-Charge-Funktion. Dazu weiter unten mehr.

Wieviel Strom liefert der PD-Ausgang?

Laut Herstellerangaben sollen mit der Powerbank auch MacBooks oder ähnliche Notebooks über USB-C mit PD PowerDelivery geladen werden können.

Anker gibt in der Kompatibilitätsliste folgende Geräte an:

  • iPhone 11 / 11 Pro / Max / Samsung S20
  • MacBook 13.4 / Dell XPS 13 9360 / Lenovo Yoga 720
  • HP EliteBook 1050 G1 / HP Spectre x360 

Mangels solcher Hardware kann ich das leider nicht testen, allerdings stellt meine Olympus-Kamera ähnlich hohe Ansprüche. Darum muss diese für den Test herhalten – siehe Video oben.

Die Kamera über USB während des Betriebes zu laden funktioniert tadellos. Angezeigt wird, dass 9 Volt bei 3 Ampere übermittelt werden und die Kamera mit externer Stromversorgung betrieben wird. Also sollten vermutlich auch die Apple-Geräte über die Anker Powerbank zu laden sein. Meine Energizer Powerstation liefert am PD-Ausgang (max. 45 Watt) interessanterweise zu wenig Strom für meine Olympus-Kamera. 

Trickle-Charge: Kleinverbraucher mit der PowerCore III Elite aufladen

Bluetooth-Kopfhörer oder ähnliche kleine Geräte, die nur minimalen Ladestrom benötigen, sind mit herkömmlichen Powerbanks oft nicht zu laden. Die Trickle-Charge-Funktion soll da Abhilfe schaffen.

Diese aktiviert man, indem man nach dem Anstecken des zu ladenden Geräts zweimal kurz auf die Einschalttaste drückt oder einmal für zwei Sekunden. Dann leuchtet eine der Ladestands-LEDs grün und der Trickle-Charge-Modus ist aktiv. Nun können auch meine Bluetooth-Kopfhörer, bei denen sich sonst die Powerbank abschalten würde, problemlos geladen werden.

Das funktioniert ebenso mit dem bereits früher vorgestellten Olight-USB-Lader, der ja auch nur sehr wenig Strom zieht. Gefühlt dauert das Laden in diesem Modus allerdings ein klein wenig länger als zum Beispiel über ein USB-Netzteil.

 

Technische Daten der Anker PowerCore III Elite 60W

  • Cell-Capacity 25.600 mAh (8 * 3200 mAh)
  • Rated Capacity 6400 mAh 14,8 V/94,72 Wh
  • USB-C Input: 5 V = 3 A / 9 V = 3 A / 15 V = 3 A / 20 V = 3 A
  • USB-C Output: 5 V = 3 A / 9 V = 3 A / 15 V = 3 A / 20 V = 3 A
  • USB-A Output: 5-6 V = 3 A / 6-9 V = 2 A / 9-12 V = 1,5 A (max. per Port)
  • Total Output: 78 W

Mein Fazit

Ich habe in erster Linie eine Powerbank gesucht, die mit meiner Kamera zusammen funktioniert, um auch für längere Zeitrafferaufnahmen den Akku nicht wechseln zu müssen. Das klappt tadellos.

Die Leistung von 25.600 mAh reicht auch für ein paar Mal Handy, Akkus und andere Geräte aufladen für mich gut aus.

Eine Powerbank dieser Kapazität in nur 3 Stunden über das mitgelieferte Netzteil aufladen zu können, finde ich super.

Einziger Wermutstropfen neben dem etwas hohen Preis ist, dass gleichzeitiges Auf- und Entladen nicht funktioniert, aber das kann ich für den geplanten Einsatzzweck verschmerzen.

Meine Meinung: ein empfehlenswertes Set aus Powerbank und Netzteil.

 

Bestellmöglichkeit

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