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Land Tirol fördert Blackout-Vorsorge der Gemeinden

17.12.2021

Um Tirols Gemeinden besser auf einen möglichen Blackout vorzubereiten, ruft das Land Tirol jetzt einen Fonds ins Leben, der dazu beitragen soll, die Notstromversorgung auszubauen.

Gemeinden sollen sich anschauen, welche Infrastruktureinrichtungen im Blackoutfall weiter betrieben werden müssen und dafür ein Konzept entwickeln.

Damit können sie bis zu 50 Prozent des dafür notwendigen Aufwands gefördert bekommen. Drei Jahre lang reserviert das Land Tirol dafür jährlich immerhin eine Million Euro.

Eine der ersten Gemeinden, die vom Fördertopf profitieren, ist die Gemeinde Ebbs im Tiroler Unterland. Dort stammt das Trinkwasser zu zwei Dritteln aus Hochbehältern und zu einem Drittel aus einem Grundwasserbrunnen.

Und dieser Grundwasserbrunnen bereitet bei einem Blackout Probleme und ist daher mit einem Notstromaggregat ausgestattet worden. Außerdem wurden Aggregate für die vier Pumpwerke der Abwasserentsorgung bestellt.

Wieder eine Vorsorgemaßnahme, die zeigt, dass in Österreich das Thema Blackout wesentlich ernster genommen wird als in Deutschland.

 

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